Kosten & Preise 12 Min. Lesezeit

Entrümpelung Kosten 2026: Preise ab 300 € im Überblick

Entrümpelung kosten: 1-Zi. ab 300 €, Haus ab 1.500 €. Kostenfaktoren, Wertanrechnung & Spartipps verständlich erklärt. Jetzt kostenlos Angebot anfordern!

DM
David Müller
· Aktualisiert 6. Juli 2026

Was kostet eine Entrümpelung? Preisübersicht 2026 #

Eine Entrümpelung kostet in der Regel zwischen 300 und 5.000 Euro – je nach Größe des Objekts, dem Füllgrad und dem anfallenden Entsorgungsaufwand. Die folgende Tabelle gibt dir einen ersten Orientierungsrahmen für typische Entrümpelungskosten in Deutschland. Beachte: Die tatsächlichen Preise können je nach Region, Etage und Art der Gegenstände deutlich abweichen.

ObjektGröße (ca.)Richtpreis brutto
1-Zimmer-Wohnung30–40 m²300 – 800 €
2-Zimmer-Wohnung50–65 m²500 – 1.200 €
3-Zimmer-Wohnung75–90 m²800 – 2.000 €
4-Zimmer-Wohnung100–120 m²1.200 – 3.000 €
Haus (komplett)ab 120 m²1.500 – 5.000 €
Keller (wenig Inhalt)10–20 m²200 – 600 €
Keller (vollgepackt)10–20 m²400 – 1.500 €
Dachboden20–50 m²300 – 1.200 €
Garageca. 20 m²150 – 500 €

Alle Preise sind Bruttorichtwerte (inkl. MwSt.). Sie dienen der ersten Orientierung und ersetzen kein persönliches Angebot. Stand 2026.

Nimm diese Zahlen als groben Anker – nach einer kostenlosen Besichtigung erhältst du einen verbindlichen Festpreis, der deine tatsächliche Situation widerspiegelt. Viele Entrümpelungsfirmen bieten die Besichtigung und Kostenschätzung ohne Berechnung und ohne Verpflichtung an.

Die wichtigsten Kostenfaktoren #

Die Kosten für eine Entrümpelung sind selten auf eine einzige Zahl zu reduzieren – zu viele Variablen spielen eine Rolle. Wer die folgenden sechs Faktoren kennt, kann Angebote besser einschätzen und leichter verhandeln.

1. Volumen und Füllgrad #

Der größte Preistreiber ist die schiere Menge an Gegenständen. Ein leerer Keller kostet deutlich weniger als ein vollgestopfter Dachboden mit dreißig Jahren Hausrat. Viele Firmen rechnen nach Kubikmetern Entsorgungsvolumen ab – typische Preise liegen bei 80 bis 150 Euro pro m³ inklusive Entsorgungsgebühren. Je dichter eine Wohnung gepackt ist und je schwerer die Möbel sind, desto mehr Aufwand fällt für das Team an.

2. Etage und Zugänglichkeit #

Liegt die Wohnung im Erdgeschoss mit direktem Hofzugang, ist der Aufwand gering. Im vierten Obergeschoss ohne Aufzug steigt der Arbeitsaufwand erheblich – jedes Möbelstück muss zu Fuß getragen werden. Enge Treppenhäuser, schmale Flure oder fehlende Parkmöglichkeiten für das Entsorgungsfahrzeug können den Preis in der Regel um 10 bis 30 Prozent erhöhen. Manche Firmen berechnen für jede Etage ohne Aufzug einen pauschalen Aufschlag.

3. Sondermüll und problematische Materialien #

Asbest, alte Farben, Chemikalien, Altöl oder Elektroschrott unterliegen gesetzlichen Entsorgungsvorschriften und dürfen nicht einfach im Hausmüll landen. Die Sondermüllentsorgung wird separat berechnet und kann je nach Menge mehrere Hundert Euro zusätzlich kosten. Stark schimmelbelastete Möbel oder biologisch kontaminierter Hausrat – etwa in einer Messie-Wohnung – erhöhen die Kosten ebenfalls, weil Schutzausrüstung und spezielle Entsorgungswege notwendig sind.

4. Wertanrechnung durch verwertbare Gegenstände #

Das ist oft der größte Hebel zur Kostensenkung: Wenn die Wohnung noch gut erhaltene Möbel, Antiquitäten, funktionsfähige Elektrogeräte oder Schmuck enthält, kann die Entrümpelungsfirma den Wiederverkaufswert dieser Gegenstände vom Preis abziehen. Im besten Fall – etwa bei einer gut erhaltenen Einrichtung mit wertvollen Stücken – kann die Entrümpelung dadurch deutlich günstiger werden oder sogar nahezu kostenfrei sein. Dazu mehr im Abschnitt “Kosten senken”.

5. Region und lokale Marktlage #

In Großstädten wie München, Hamburg oder Frankfurt liegen die Entrümpelungspreise in der Regel höher als in ländlichen Regionen – höhere Lohnkosten, höhere Entsorgungsgebühren und eine stärkere Nachfrage treiben den Preis. Gleichzeitig gibt es in Großstädten mehr Anbieter, was Vergleiche leichter macht. Im ländlichen Raum gibt es teils weniger Wettbewerb, was die Preistransparenz einschränkt.

6. Jahreszeit und Auslastung #

Im Frühjahr und Sommer – den klassischen Umzugszeiten – sind Entrümpelungsfirmen stärker ausgelastet und können höhere Preise verlangen. Wer zeitlich flexibel ist und einen Termin in den Herbst- oder Wintermonaten legen kann, findet unter Umständen günstigere Angebote und kürzere Wartezeiten.

Entrümpelung vs. Haushaltsauflösung: Was ist der Unterschied? #

Diese beiden Begriffe werden häufig verwechselt oder synonym verwendet – sie beschreiben aber unterschiedliche Leistungsumfänge, die auch preislich auseinanderliegen.

Entrümpelung bezeichnet in erster Linie das Beräumen und Entsorgen von Gegenständen, ohne besonderen Anspruch auf sorgfältigen Umgang mit Wertgegenständen. Ziel ist es, einen Raum, eine Wohnung oder ein Haus schnell und gründlich leerzuräumen. Typische Anlässe: Keller ausmisten, Dachboden beräumen, eine geerbte Wohnung leeren, bevor sie renoviert wird.

Haushaltsauflösung ist umfassender und sorgfältiger: Die Firma bewertet den gesamten Hausrat, rechnet Verwertbares an, kümmert sich um fachgerechte Entsorgung und übergibt die Wohnung besenrein. Sie wird häufig nach einem Todesfall oder vor einem Einzug ins Pflegeheim beauftragt. Weil der Aufwand größer ist, liegt der Preis in der Regel leicht über dem einer einfachen Entrümpelung.

Wenn du eine vollständige Haushaltsauflösung planst, findest du in unserem gesonderten Ratgeber alle Details zu Kosten, Ablauf und worauf du achten solltest.

Ablauf einer professionellen Entrümpelung #

Wer noch keine Entrümpelung beauftragt hat, fragt sich oft: Wie läuft das eigentlich ab? Im Wesentlichen gibt es vier Phasen.

Phase 1: Kostenlose Besichtigung #

Eine seriöse Entrümpelungsfirma kommt zunächst zu einer kostenlosen Besichtigung vor Ort. Das Team schaut sich den Umfang der Arbeit an, bewertet verwertbare Gegenstände und erstellt danach ein verbindliches Festpreisangebot. Unterschreibe niemals einen Vertrag, ohne vorher eine persönliche Besichtigung gehabt zu haben – telefonische oder rein auf Fotos basierende Schätzungen sind oft unzuverlässig und können zu bösen Überraschungen führen.

Phase 2: Festpreisangebot und Auftragserteilung #

Der Festpreis schließt in der Regel alle Leistungen ein: Demontage von Möbeln, Tragen und Transport, Entsorgungsgebühren sowie die besenreine Übergabe der Wohnung. Achte darauf, dass alle Leistungen klar im Vertrag aufgeführt sind und keine Klauseln für spätere Zusatzkosten vorhanden sind.

Phase 3: Durchführung #

Am vereinbarten Termin erscheint das Team mit Fahrzeug oder Fahrzeugen und erledigt die gesamte Arbeit. Je nach Umfang dauert das wenige Stunden bis mehrere Tage. Du musst nicht durchgehend anwesend sein, solltest aber zumindest bei der abschließenden Übergabe dabei sein.

Phase 4: Besenreine Übergabe #

Am Ende wird die Wohnung besenrein übergeben: Alle Gegenstände sind entfernt, der Boden ist grob gereinigt, Schränke und Schubladen sind geleert. Eine Grundreinigung oder Renovierung ist in der Regel nicht im Standard-Leistungsumfang enthalten – das muss separat beauftragt werden, falls erforderlich.

Kosten senken: 6 praktische Tipps #

1. Selbst vorsortieren #

Je weniger die Firma mitnehmen muss, desto günstiger wird es. Sortiere im Vorfeld aus: Was kannst du spenden? Was willst du behalten? Was kann direkt zum Sperrmüll? Auch wenn du nicht alles selbst tragen kannst, reduziert eine grobe Vorsortierung den Arbeitsaufwand der Firma merklich – und das schlägt sich im Preis nieder.

2. Wertgegenstände selbst verkaufen #

Antiquitäten, gut erhaltene Möbel, Bücher, Vintage-Kleidung oder funktionsfähige Elektrogeräte lassen sich über eBay Kleinanzeigen, Facebook Marketplace oder lokale Flohmärkte verkaufen. Was du selbst verkaufst, kann zwar nicht mehr als Wert angerechnet werden – aber du behältst den Erlös vollständig und reduzierst gleichzeitig das Entsorgungsvolumen.

3. Wertanrechnung aktiv verhandeln #

Lass dir beim Besichtigungstermin erklären, welche Gegenstände die Firma zu welchem Wert anrechnet. Manche Firmen sind hier großzügiger als andere. Bei gut erhaltenen Küchen, Marken-Möbeln, Kunstgegenständen oder Antiquitäten lohnt es sich, vorher selbst eine grobe Bewertung vorzunehmen – zum Beispiel über laufende eBay-Auktionen – und diese als Verhandlungsbasis zu nutzen.

4. Sperrmüll-Termin vorab nutzen #

In den meisten Gemeinden ist Sperrmüll kostenlos oder sehr günstig zu beauftragen. Wer große Möbelstücke vor der Entrümpelung über den Sperrmüll entsorgt, reduziert das Volumen für die Firma und spart damit direkt. Wie du einen Sperrmüll anmelden kannst und was dabei zu beachten ist, erklären wir in unserem separaten Ratgeber.

5. Möbel an gemeinnützige Stellen abgeben #

Sozialkaufhäuser, die Caritas, das Rote Kreuz oder lokale “Um-sonst-Läden” nehmen gut erhaltene Möbel und Haushaltsgeräte häufig kostenlos ab – und holen sie teilweise sogar ab. Das reduziert das Entsorgungsvolumen deutlich, ohne dass du auf eine Wertanrechnung angewiesen bist. Alles zum Thema Möbel entsorgen findest du in unserem Ratgeber.

6. Mindestens drei Angebote vergleichen #

Der vielleicht wichtigste Tipp: Hol dir mindestens zwei bis drei Angebote von verschiedenen Firmen. Die Preisunterschiede können erheblich sein – nicht selten liegen sie bei 30 bis 50 Prozent für identische Leistungen. Nutze dafür gerne unsere kostenlose Anfrage, um schnell Vergleichsangebote von geprüften Anbietern in deiner Region zu erhalten.

Entrümpelung steuerlich absetzen (§35a EStG) #

Viele Menschen wissen nicht, dass Entrümpelungskosten unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden können. Grundlage dafür ist §35a EStG – haushaltsnahe Dienstleistungen. Dieser Paragraph erlaubt es, 20 Prozent der Lohnkosten direkt von der Steuerschuld abzuziehen, bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 Euro im Jahr.

Voraussetzungen (im Einzelfall prüfen lassen):

  • Die Entrümpelung findet in deinem eigenen Haushalt statt
  • Du erhältst eine ordnungsgemäße Rechnung mit getrennt ausgewiesenen Lohn- und Materialkosten
  • Zahlung erfolgt per Überweisung – Barzahlung ist steuerlich nicht anerkannt
  • Die Leistung fällt unter haushaltsnahe Tätigkeiten, nicht unter Handwerksleistungen

Vorsicht: Nicht jede Entrümpelung erfüllt automatisch diese Voraussetzungen. Bei Erbschaftsfällen, wo das Objekt nicht dein eigener Haushalt war, kann die Absetzbarkeit eingeschränkt oder ausgeschlossen sein. Kläre die konkrete Situation mit einem Steuerberater oder dem zuständigen Finanzamt.

Als praktische Sofortmaßnahme gilt: Bitte die Entrümpelungsfirma, auf der Rechnung Lohn- und Materialkosten getrennt auszuweisen. So hast du die optimale Grundlage für deine Steuererklärung – unabhängig davon, ob die Absetzbarkeit im Einzelfall gegeben ist.

Seriöse Entrümpelungsfirmen erkennen #

Leider gibt es in der Branche auch unseriöse Anbieter. Mit diesen Hinweisen schützt du dich vor schlechten Erfahrungen.

Merkmale einer seriösen Firma:

  • Kostenlose und unverbindliche Besichtigung vor Ort – immer, bevor ein Preis genannt wird
  • Schriftliches Festpreisangebot mit detaillierter Leistungsbeschreibung
  • Keine Vorkasse – Zahlung erst nach erbrachter und abgenommener Leistung
  • Vollständiges Impressum mit Steuernummer, Handelsregistereintrag und nachweisbaren Referenzen
  • Klare Aussagen zur Entsorgung: Wohin gehen die Gegenstände? Gibt es Entsorgungsnachweise?
  • Geordnetes, professionelles Erscheinungsbild von Fahrzeugen und Team

Warnsignale:

  • Extrem niedrige Pauschalpreise ohne vorherige Besichtigung
  • Hohe Anzahlung oder Vorauszahlung gefordert
  • Keine schriftliche Auftragsbestätigung
  • Ausweichen bei Fragen zur Entsorgung oder zu Referenzen
  • Druck zum sofortigen Vertragsabschluss noch beim Besichtigungstermin

Im Zweifel gilt: Lieber etwas mehr zahlen und auf einen transparenten, professionellen Anbieter setzen. Gut zu wissen: Viele Umzugsfirmen bieten Entrümpelung und Entsorgung als Zusatzleistung an — welche Leistungen dazugehören, zeigt unsere Übersicht zum Umzugsservice.

Sonderfälle: Messie-Wohnung, Keller, Erbschaft #

Messie-Wohnung entrümpeln #

Eine Messie-Wohnung ist ein besonderer Fall, der spezielle Anforderungen stellt. Hier geht es nicht nur um ein hohes Volumen an Gegenständen, sondern häufig auch um hygienische Belastungen: Schimmel, Ungeziefer, starke Gerüche oder biologische Verunreinigungen. Die Kosten sind entsprechend höher:

  • Kleine Messie-Wohnung (1–2 Zimmer): in der Regel 800 bis 2.500 Euro
  • Größere Messie-Wohnung (3+ Zimmer): 2.000 bis 6.000 Euro und mehr
  • Bei nachgewiesenem Schädlingsbefall oder biologischer Kontamination: Zusatzkosten von 500 bis 2.000 Euro möglich

Viele Firmen bieten spezialisierte Teams für Messie-Situationen an. Frage ausdrücklich nach Erfahrung in diesem Bereich und bestehe auf Entsorgungsnachweisen für Sondermüll.

Zur Kostenfrage: Grundsätzlich ist der Mieter oder Eigentümer für die Entrümpelung verantwortlich. Kann die betroffene Person nicht zahlen – etwa bei Überschuldung oder Sozialhilfebezug –, kann das Sozialamt in Ausnahmefällen anteilig einspringen. Das ist jedoch keine Selbstverständlichkeit und immer eine Einzelfallentscheidung der Behörde.

Keller entrümpeln #

Der klassische Keller-Auftrag ist oft kleiner und günstiger als eine Wohnungsentrümpelung. In der Regel kostet das Beräumen eines Standardkellers zwischen 150 und 600 Euro – mehr, wenn er vollgepackt ist oder einen schwierigen Zugang hat. Wichtig: Einige Gebäude haben sehr enge Kellerzugänge oder niedrige Deckenhöhen, die das Tragen von Sperrigem erheblich erschweren. Das schlägt sich im Preis nieder.

Bei der Kellernachlass-Situation gilt besonders: Überprüfe selbst oder lass einen Fachmann überprüfen, ob sich im Keller Sondermüll befindet – alte Farben, Lösungsmittel, Batterien oder Elektroschrott. Diese Materialien sind gesondert zu entsorgen und erhöhen die Kosten.

Entrümpelung nach Erbschaft und Nachlass #

Nach dem Tod eines Angehörigen muss die Wohnung oft innerhalb weniger Wochen geräumt werden – eine emotional belastende Situation, in der man ungern organisatorische Entscheidungen trifft. Eine professionelle Entrümpelungsfirma kann diesen Prozess vollständig übernehmen.

Empfehlungen für den Erbfall:

  • Prüfe vorab sorgfältig, ob sich wertvolle Gegenstände in der Wohnung befinden: Schmuck, Kunstwerke, Antiquitäten, Briefmarken- oder Münzsammlungen sollten vor der Entrümpelung bewertet werden
  • Ziehe bei Verdacht auf besondere Wertgegenstände einen Gutachter oder Antiquitätenhändler hinzu – einmal entsorgtes Erbe ist unwiederbringlich
  • Informiere die Entrümpelungsfirma explizit über die Nachlass-Situation: Seriöse Anbieter gehen in solchen Fällen besonders sorgsam vor und lassen dir Zeit für Entscheidungen
  • Kläre im Vorfeld, ob Erbschaftsstreitigkeiten bestehen – in dem Fall sollte die Wohnung nicht ohne Abstimmung aller Erben geräumt werden

Eine gut erhaltene Einrichtung aus einem Nachlass kann durchaus einen beachtlichen Wert haben. Lass diesen Wert unbedingt anrechnen, bevor du einem Festpreis zustimmst.

Du planst die Entrümpelung im Zuge eines Umzugs? Viele Umzugsfirmen übernehmen Entrümpelung und Entsorgung als Zusatzleistung — gib es einfach bei deiner kostenlosen Anfrage mit an und vergleiche die Angebote inklusive dieser Position.

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David Müller Verifiziert

Umzugsexperte & Gründer von Sparschwein Umzug

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FAQ

Häufige Fragen: Entrümpelung Kosten 2026: Preise ab 300 € im Überblick

Die wichtigsten Fragen — kurz und kompetent beantwortet.

Als Richtwert rechnen Entrümpelungsfirmen oft mit 8 bis 30 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche – je nach Füllgrad, Etage und Art der Gegenstände. Zuverlässiger ist die Abrechnung nach Entsorgungsvolumen: Ein Kubikmeter Hausrat kostet in der Regel 80 bis 150 Euro. Weil diese Faktoren stark variieren, solltest du immer einen verbindlichen Festpreis nach Besichtigung verlangen, statt dich auf pauschale m²-Preise zu verlassen.

Eine 1-Zimmer-Wohnung kostet in der Regel zwischen 300 und 800 Euro, eine 3-Zimmer-Wohnung zwischen 800 und 2.000 Euro. Ein komplettes Haus ab 120 m² kann zwischen 1.500 und 5.000 Euro kosten. Die genauen Kosten hängen vom Füllgrad, der Anzahl der Etagen, dem Vorhandensein von Sondermüll und der Region ab. Mit Wertanrechnung kann der Preis deutlich sinken.

Grundsätzlich ist der Mieter oder Eigentümer für die Entrümpelung verantwortlich. Bei einer Messie-Wohnung übernimmt in der Regel der Verursacher die Kosten – auch nach einer Räumungsklage durch den Vermieter. Kann die betroffene Person nicht zahlen (z. B. Überschuldung, Sozialhilfebezug), kann in Ausnahmefällen das Sozialamt anteilig einspringen – das ist aber keine Selbstverständlichkeit und immer eine Einzelfallentscheidung der Behörde.

Unter bestimmten Voraussetzungen ja: Nach §35a EStG (haushaltsnahe Dienstleistungen) kannst du 20 % der Lohnkosten direkt von der Steuerschuld abziehen – maximal 4.000 Euro im Jahr. Voraussetzung ist, dass die Entrümpelung im eigenen Haushalt stattfindet, du eine Rechnung mit ausgewiesenen Lohnkosten erhältst und per Überweisung zahlst. Bei Erbschaftsfällen greift die Regelung möglicherweise nicht. Im Zweifel bitte einen Steuerberater um Rat.

Seriöse Entrümpelungsfirmen bewerten beim Besichtigungstermin verwertbare Gegenstände – zum Beispiel gut erhaltene Möbel, Antiquitäten, funktionsfähige Elektrogeräte oder Schmuck. Den geschätzten Wiederverkaufswert ziehen sie vom Angebotspreis ab. In günstigen Fällen kann so eine Wohnungsentrümpelung erheblich günstiger werden. Recherchiere vorab grobe Marktwerte über eBay-Auktionen, um besser verhandeln zu können.

Eine 1–2-Zimmer-Wohnung ist in 2 bis 6 Stunden entrümpelt; ein komplettes Haus kann 1 bis 3 Tage dauern. Kostenlose Entrümpelung ist nur dann realistisch, wenn der Wert der enthaltenen Gegenstände die Entsorgungskosten vollständig deckt – das passiert bei gut erhaltenen Einrichtungen durchaus. Behauptet eine Firma ohne Besichtigung eine kostenlose Entrümpelung, ist Vorsicht geboten: Seriöse Anbieter können das erst nach persönlicher Inaugenscheinnahme beurteilen.

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