Warum ein Umzug nach England heute gründliche Planung erfordert
England zieht jedes Jahr Zehntausende Deutsche an – sei es wegen des Arbeitsmarkts, der Sprache, der Kultur oder schlicht der Faszination für London und die britische Lebensweise. Doch seit dem Brexit am 1. Januar 2021 hat sich die Ausgangslage für Deutsche, die nach England auswandern möchten, grundlegend verändert. Die Zeit, in der man einfach seinen Koffer packen und ohne bürokratische Hürden drüben losleben konnte, ist vorbei.
Das bedeutet nicht, dass ein Umzug nach England nicht mehr möglich oder attraktiv wäre – im Gegenteil. Aber du musst ihn heute deutlich sorgfältiger vorbereiten als noch vor einigen Jahren. Visum, Zollregelungen, Wohnungssuche, Behördengänge: Dieser Artikel gibt dir einen ehrlichen und strukturierten Überblick, damit du keine bösen Überraschungen erlebst. Nutze ihn als Ausgangspunkt, hole dir aber für alle rechtlichen und steuerlichen Fragen immer professionellen Rat – denn die Regelungen ändern sich regelmäßig und sind im Einzelfall sehr verschieden.
Die neue Realität nach dem Brexit: Aufenthaltsrecht für Deutsche
Vor dem Brexit genossen EU-Bürger in Großbritannien unbeschränkte Freizügigkeit. Das ist Geschichte. Seit dem 1. Januar 2021 gelten für Deutsche, die dauerhaft in England leben oder arbeiten wollen, dieselben Einwanderungsregeln wie für alle anderen Nicht-EU-Staatsangehörigen.
Was das konkret bedeutet
Wer nach England einreist und lediglich als Tourist bleibt – also maximal sechs Monate, ohne zu arbeiten oder dauerhaft zu wohnen – benötigt kein Visum. Für alles, was über diesen touristischen Rahmen hinausgeht, brauchst du jedoch eine entsprechende Genehmigung vom britischen Innenministerium (Home Office).
Die wichtigsten Visa-Kategorien für Deutsche, die nach England umziehen möchten:
Skilled Worker Visa (früher: Tier 2): Dies ist die häufigste Route für Deutsche, die in England arbeiten wollen. Du benötigst ein konkretes Jobangebot von einem vom Home Office registrierten Arbeitgeber (sogenannter „licensed sponsor”). Das Gehalt muss bestimmte Mindestschwellen erfüllen, die regelmäßig angepasst werden. Informiere dich auf der offiziellen Website des Home Office über aktuelle Anforderungen.
Student Visa: Wer in England studieren möchte, benötigt ein Student Visa. Die Hochschule muss ebenfalls als Sponsor registriert sein.
Graduate Visa: Nach einem Studienabschluss in Großbritannien können Absolventen für zwei Jahre (bei einem PhD drei Jahre) ohne Jobangebot in England bleiben und arbeiten.
Hochqualifizierte Fachkräfte (Global Talent Visa): Für besonders qualifizierte Personen in bestimmten Bereichen (Wissenschaft, Technologie, Kunst, Kultur) gibt es gesonderte Wege.
Family Visa: Wenn du einen britischen Staatsangehörigen oder jemanden mit dauerhaftem Aufenthaltsrecht heiratest oder in einer eingetragenen Partnerschaft lebst, kannst du über das Family Visa nach England kommen.
Ein wichtiger Hinweis: Nach einer bestimmten Zeit im Land – in der Regel fünf Jahren als Resident – kannst du die Indefinite Leave to Remain (ILR), also ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht, beantragen. Danach ist irgendwann auch die britische Staatsbürgerschaft möglich.
Plane den Visumantrag großzügig ein: Die Bearbeitung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, und ohne gültiges Visum solltest du nicht einreisen.
Zoll und ToR Relief: Dein Umzugsgut zollfrei einführen
Einer der größten praktischen Unterschiede zum Umzug innerhalb der EU ist die Zollabwicklung. Als EU-Mitglied war Großbritannien ein einheitlicher Wirtschaftsraum mit Deutschland – Waren konnten frei zirkulieren. Heute gilt England als Drittland, und das bedeutet: Wenn du Möbel, Elektronik, Kleidung und andere Gegenstände von Deutschland nach England überführst, betrittst du zolltechnisch gesehen ein fremdes Land.
Das Transfer of Residence Relief (ToR)
Die gute Nachricht: Es gibt eine Zollbefreiung speziell für Umziehende, das sogenannte Transfer of Residence (ToR) Relief. Diese Regelung erlaubt es dir, dein persönliches Umzugsgut ohne Zahlung von Einfuhrzoll und Mehrwertsteuer nach England zu bringen – wenn du bestimmte Voraussetzungen erfüllst.
Die wichtigsten Bedingungen:
- Du verlagerst deinen Hauptwohnsitz dauerhaft von einem Nicht-UK-Land (also auch Deutschland) nach England.
- Du warst in Deutschland mindestens zwölf Monate ansässig (bei Rückkehrern nach einem längeren Auslandsaufenthalt gelten ggf. andere Regeln).
- Die einzuführenden Gegenstände waren mindestens sechs Monate vor dem Umzug in deinem persönlichen Besitz und Gebrauch.
- Du nutzt die Gegenstände nach dem Umzug weiterhin für persönliche Zwecke.
Der Antrag auf ToR Relief läuft über das HMRC (His Majesty’s Revenue and Customs), den britischen Zoll. Du stellst den Antrag vor oder zum Zeitpunkt der Einfuhr – nachträgliche Anträge werden in der Regel nicht mehr akzeptiert. Dein Umzugsunternehmen kann dir bei der Vorbereitung der nötigen Dokumente helfen und die Zollabwicklung übernehmen, aber die Verantwortung liegt bei dir.
Ausgeschlossen vom ToR Relief sind unter anderem: Alkohol und Tabak in größeren Mengen, Kraftfahrzeuge (für diese gibt es eigene Verfahren), gewerbliche Waren und Neuware (frisch gekauft kurz vor dem Umzug).
Praktischer Tipp: Erstelle eine detaillierte Inventarliste deines Umzugsguts, möglichst mit Kaufdatum und geschätztem Wert. Dein Umzugsunternehmen wird diese ohnehin brauchen, und der Zoll kann sie anfordern. Je sorgfältiger du vorbereitest, desto reibungsloser läuft die Einfuhr.
Was passiert, wenn du kein ToR Relief beantragst?
Ohne die Befreiung wird auf eingeführte Waren der normale britische Einfuhrzoll und die Mehrwertsteuer (aktuell 20 %) fällig. Bei einem vollen Haushaltsinhalt kann das schnell in die Tausende gehen. Der Aufwand, sich vorab korrekt vorzubereiten, lohnt sich also absolut.
Kosten: Was dich ein Umzug nach England wirklich kostet
Ein internationaler Umzug nach England ist teurer als ein Umzug innerhalb Deutschlands – das liegt an Transport, Zoll, Logistik und der Kanalüberquerung (entweder per Fähre oder durch den Eurotunnel). Trotzdem lässt sich durch sorgfältige Planung und Angebotsvergleich viel Geld sparen.
Transportkosten
Die Kosten für den reinen Möbeltransport hängen von mehreren Faktoren ab:
- Umfang deines Haushalts: Ein Single-Haushalt mit wenigen Möbeln ist deutlich günstiger als ein kompletter Familienhaushalts-Umzug.
- Abgangsort in Deutschland: Von Köln oder Düsseldorf aus ist England logistisch einfacher zu erreichen als von München oder Dresden.
- Direkter Transport vs. Sammelgut: Beim Direkttransport wird ein ganzer LKW für dich gebucht. Bei Sammelguttransporten wird dein Hab und Gut mit dem anderer Umziehender auf einem LKW zusammengelegt – das ist günstiger, aber du verlierst Flexibilität bei Lieferterminen.
Grobe Orientierung (Stand 2026, ohne Gewähr):
- Studio-/Einzimmerwohnung (ca. 15–25 Kubikmeter): ca. 1.200 – 2.500 Euro
- Zweizimmerwohnung (ca. 25–45 Kubikmeter): ca. 2.000 – 4.500 Euro
- Drei- bis Vierzimmerwohnung: ca. 3.500 – 7.000+ Euro
Diese Zahlen sind grobe Richtwerte und können stark abweichen. Nutze den Umzugskostenrechner, um auf Basis deiner konkreten Situation realistischere Zahlen zu bekommen, und fordere mindestens drei Vergleichsangebote bei spezialisierten Internationaltransporteuren an.
Zusatzkosten, die viele vergessen
Neben dem reinen Transport fallen weitere Kosten an:
- Zollabwicklung: Viele Umzugsunternehmen bieten die Zollabwicklung inklusive ToR-Antrag als Service an. Frage, ob das im Angebot enthalten ist.
- Transportversicherung: Pflicht bei einem internationalen Umzug. Prüfe, was genau im Angebot enthalten ist und welcher Wert versichert ist.
- Lagerung: Falls deine neue Wohnung in England noch nicht fertig ist, kann Lagerung nötig sein – in England oft teurer als in Deutschland.
- Visumgebühren: Je nach Visa-Kategorie können die Antragsstellen mehrere Hundert bis über tausend Pfund kosten.
- Immigration Health Surcharge: Beim Visumantrag zahlst du diesen Betrag vorab für die NHS-Nutzung. Die Höhe hängt vom Visa-Typ und der Laufzeit ab.
- Mietdepot in England: Vermieter verlangen in der Regel ein Deposit von fünf Wochenmieten – das ist in London bei den dortigen Mietpreisen eine erhebliche Vorauszahlung.
Wohnen in England: Mietmarkt, Council Tax und die Besonderheiten
Die Wohnungssuche in England – und insbesondere in London – kann für Deutsche anstrengend sein. Der Markt funktioniert anders als in Deutschland, die Dokumentenanforderungen sind hoch, und in Großstädten herrscht erheblicher Wettbewerb.
Der britische Mietmarkt
In England läuft die Wohnungssuche größtenteils über Makler (Estate Agents) und Online-Portale wie Rightmove oder Zoopla. Es gibt kein deutsches Pendant zum Wohnungsschlüssel-System oder zu genossenschaftlichen Wohnungsbaugesellschaften.
Als frisch Eingezogener ohne britische Miethistorie kann die Wohnungssuche schwieriger sein. Viele Vermieter verlangen eine sogenannte Referencing-Prüfung: Deine Bonität, dein Einkommensnachweis und ggf. Referenzen von früheren Vermietern werden gecheckt. Als Neuankömmling fehlen dir diese Nachweise – das kann zu Ablehnungen oder einer Forderung nach mehreren Monaten Miete als Vorauszahlung führen.
Praktische Tipps für die Wohnungssuche:
- Organisiere dir frühzeitig deine Unterlagen: Reisepass, Arbeitsvertrag oder Stellenzusage, Kontoauszüge.
- Plane eine Überbrückungsunterkunft ein (Airbnb, serviced apartments, Hostels), bis du eine feste Wohnung hast.
- Schaue auch in Außenbezirke: In London z.B. die Zonen 2–4 der Tube, die günstiger, aber gut angebunden sind.
Council Tax
Die Council Tax ist eine Art Gemeindesteuer, die alle Haushalte in England zahlen. Sie finanziert lokale Dienstleistungen wie Müllabfuhr, Straßenreinigung und lokale Verwaltung. Die Höhe richtet sich nach dem sogenannten Valuation Band deiner Wohnung und der jeweiligen Gemeinde (Local Authority). Im Schnitt liegst du in London je nach Band bei ca. 1.200 bis über 2.000 GBP pro Jahr – in anderen Städten teilweise niedriger. Studentenhaushalte und Einpersonenhaushalte können Ermäßigungen beantragen.
TV Licence
In Großbritannien gibt es den Rundfunkbeitrag als TV Licence – wer ein TV-Gerät besitzt oder iPlayer der BBC nutzt, muss sie bezahlen. Die Höhe liegt 2026 bei rund 169 GBP pro Jahr.
Die National Insurance Number (NIN): Dein Schlüssel zum britischen System
Die National Insurance Number ist das britische Pendant zur deutschen Steuer-Identifikationsnummer in Kombination mit der Sozialversicherungsnummer. Du brauchst sie für:
- Aufnahme einer Beschäftigung und korrekte Besteuerung
- Ansprüche auf staatliche Leistungen (Benefits)
- Nutzung bestimmter NHS-Dienste
- Die Dokumentation von Rentenbeiträgen (National Insurance Contributions)
Du musst kein NIN haben, bevor du mit der Arbeit beginnst, aber dein Arbeitgeber sollte es kennen, sobald es vorliegt. Den Antrag stellst du über das Department for Work and Pensions (DWP). Inzwischen läuft der Prozess oft online oder per Telefon. Du wirst nach Nachweisen über deinen Aufenthaltsstatus und deine Identität gefragt.
Wichtig: Die NIN wird per Post zugeschickt – plane dafür einige Wochen ein. Stelle den Antrag also so früh wie möglich nach deiner Ankunft in England.
London: Die größte Herausforderung und die größte Chance
London ist mit Abstand das beliebteste Ziel für Deutsche, die nach England umziehen. Die Stadt bietet unzählige Karrieremöglichkeiten, ein multikulturelles Leben und eine einzigartige Atmosphäre – aber auch eine der höchsten Lebenshaltungskosten weltweit.
Mietpreise in London
Ein realistischer Überblick für 2026:
- Zentrale Bezirke (Zone 1–2, z.B. Kensington, Shoreditch, Islington): Ein-Zimmer-Wohnung 1.800 – 3.500+ GBP/Monat
- Mittlere Lagen (Zone 2–3, z.B. Hackney, Brixton, Balham): 1.400 – 2.200 GBP/Monat
- Außenbezirke (Zone 3–4, z.B. Croydon, Walthamstow, Wimbledon): 1.100 – 1.700 GBP/Monat
Diese Zahlen ändern sich regelmäßig und sind Richtwerte. Miete, Council Tax, TV Licence, Strom/Gas und Internetzugang summieren sich schnell auf 2.000 GBP und mehr pro Monat für eine Person.
Lebenshaltungskosten abseits der Miete
Lebensmittel in London sind teurer als in deutschen Großstädten. Das Essen gehen oder Bier in einer Pub ist ebenfalls kostspielig. Öffentliche Verkehrsmittel (die Tube, Busse) sind gut, aber mit einem Oyster-Card-Monatstarif für mehrere Zonen kann allein das Pendeln 150–200 GBP im Monat kosten.
Netzwerk und Community
London hat eine große deutsche Community. Verschiedene Facebook-Gruppen, Vereine und Stammtische helfen beim Ankommen. Auch der Austausch mit anderen Expats ist wertvoll, gerade in den ersten Monaten.
Schritt-für-Schritt: Deine Umzugs-Checkliste für England
Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Hier ist ein grober zeitlicher Ablaufplan, an dem du dich orientieren kannst:
6–12 Monate vor dem Umzug:
- Recherchiere die für dich passende Visumkategorie und stelle ggf. frühzeitig den Antrag.
- Kläre deine Arbeitssituation: Hast du bereits ein Jobangebot oder suchst du noch?
- Mache dich mit dem britischen Steuersystem (HMRC, Self Assessment vs. PAYE) vertraut.
- Starte die Wohnungssuche – zumindest um ein Gefühl für Mietpreise und Lagen zu bekommen.
- Besorge dir britische Konten oder prüfe Alternativen wie Wise oder Revolut für internationale Überweisungen.
3–6 Monate vor dem Umzug:
- Hole mindestens drei Angebote bei internationalen Umzugsunternehmen ein – nutze unsere Anfrage für unverbindliche Angebote von geprüften Spediteuren.
- Kläre das ToR-Relief-Verfahren mit deinem Umzugsunternehmen.
- Melde dich bei deutschen Behörden ab bzw. informiere das Finanzamt.
- Kündige Miet- und Versicherungsverträge in Deutschland rechtzeitig.
- Prüfe deine Krankenversicherung für die Übergangszeit.
1–3 Monate vor dem Umzug:
- Buche den Umzugstermin verbindlich.
- Stelle Nachsendeantrag bei der Deutschen Post.
- Lass dir von deinem Arbeitgeber in England relevante Dokumente ausstellen.
- Plane eine temporäre Unterkunft in England, falls deine neue Wohnung noch nicht bezugsfertig ist.
Nach dem Umzug:
- Beantrage so früh wie möglich die National Insurance Number.
- Registriere dich bei einem NHS-Arzt (GP) in deiner Nähe.
- Melde dich beim Local Council für die Council Tax an.
- Eröffne ein britisches Bankkonto (für viele Vertragsabschlüsse notwendig).
- Prüfe, ob dein Führerschein umgetauscht werden muss.
Eine ausführliche allgemeine Checkliste findest du auch in unserem Umzug Checkliste Ratgeber.
Steuern in England: Grundwissen für Zuzügler
Das britische Steuersystem funktioniert anders als das deutsche. Die wichtigsten Punkte:
PAYE (Pay As You Earn): Wenn du angestellt bist, zieht dein Arbeitgeber die Einkommensteuer direkt vom Lohn ab – ähnlich wie in Deutschland. Du bekommst einen Tax Code, der bestimmt, wie viel abgezogen wird.
Self Assessment: Wenn du selbstständig bist, mehrere Einkommensquellen hast oder über eine bestimmte Einkommensgrenze kommst, musst du eine jährliche Steuererklärung (Self Assessment) beim HMRC einreichen.
Steuerlicher Wohnsitz (Tax Residency): England hat klare Regeln, wann du als steuerlich ansässig in UK gilt. Dies hat Auswirkungen auf die Besteuerung von weltweit erzielten Einkünften und kann auch deine steuerliche Situation in Deutschland betreffen (Doppelbesteuerungsabkommen). Lass dich hier unbedingt von einem Steuerberater beraten, der mit beiden Systemen vertraut ist.
Rente und Sozialversicherung: Was Deutsche wissen müssen
Deutschland und Großbritannien haben nach dem Brexit kein neues umfassendes Sozialversicherungsabkommen mehr, das dem früheren EU-Recht entspricht. Die genauen Regelungen für die Anrechnung von Rentenzeiten und Leistungsansprüchen sind komplex und individuell sehr unterschiedlich.
Was du grundsätzlich wissen solltest: Deine in Deutschland geleisteten Rentenversicherungsbeiträge gehen nicht verloren. Ob und wie sie mit britischen National Insurance Contributions angerechnet werden, hängt von internationalen Abkommen und deiner persönlichen Situation ab. Wende dich an die Deutsche Rentenversicherung und das britische DWP, um deine individuelle Situation zu klären.
Warum ein spezialisierter Umzugsspediteur für England unverzichtbar ist
Ein Umzug nach England ist logistisch und bürokratisch deutlich komplexer als ein Umzug innerhalb Deutschlands oder sogar als manch anderer EU-Umzug. Die Zollabwicklung, der Kanal, das ToR-Relief-Verfahren und die Besonderheiten der britischen Einreisedokumentation setzen Erfahrung voraus.
Wähle daher unbedingt ein Umzugsunternehmen, das:
- nachweisliche Erfahrung mit UK-Umzügen nach dem Brexit hat,
- die Zollabwicklung inklusive ToR-Antrag anbietet,
- eine angemessene Transportversicherung inkludiert,
- klare Kommunikation auf Deutsch und ggf. Englisch bietet.
Starte am besten früh und hole mehrere Angebote ein. Über unsere Anfrage erhältst du unverbindlich Angebote von geprüften, international erfahrenen Umzugsunternehmen – das spart Zeit und schützt dich vor teuren Fehlentscheidungen.
Falls du noch weitere internationale Umzugsrouten überlegst oder vergleichst, könnte auch unser Ratgeber zum Umzugskosten sparen interessant sein – dort findest du allgemeine Tipps, wie du bei jedem Umzug den Überblick über die Kosten behältst.
Fazit: England bleibt ein attraktives Ziel – mit mehr Aufwand als früher
Der Umzug nach England ist nach dem Brexit anspruchsvoller geworden, aber er ist absolut machbar – wenn du ihn richtig planst. Die wichtigsten Punkte nochmal zusammengefasst:
- Visum frühzeitig beantragen und die richtige Kategorie klären.
- ToR Relief beim HMRC beantragen, bevor das Umzugsgut die Grenze überquert.
- Kosten realistisch kalkulieren: Transport, Zoll, Deposit, Immigration Health Surcharge.
- NIN und NHS-Registrierung direkt nach der Ankunft angehen.
- Einen erfahrenen Spediteur mit UK-Erfahrung wählen.
Mit der richtigen Vorbereitung steht deinem Neustart auf der Insel nichts im Weg. England – und London insbesondere – bietet nach wie vor einzigartige Chancen für Menschen, die bereit sind, den bürokratischen Mehraufwand zu stemmen.






