Worum geht es?
Das Wohnungsübergabeprotokoll dokumentiert den Zustand der Wohnung zum Zeitpunkt der Übergabe. Es ist kein gesetzliches Muss, aber dringend zu empfehlen: Ohne Protokoll lässt sich später kaum nachweisen, welche Schäden schon vorhanden waren. Beide Parteien sollten es gemeinsam ausfüllen und unterschreiben – jede:r erhält ein Exemplar.
Das enthält die Vorlage
- Anschrift des Mietobjekts und Datum
- Art der Übergabe (Einzug oder Auszug)
- Namen von Vermieter:in und Mieter:in
- Zählerstände für Strom, Gas, Wasser und Heizung
- Anzahl der übergebenen Schlüssel
- Zustand und Mängel je Raum
- Unterschriften beider Parteien
So füllst du die Vorlage aus
- 1
Gemeinsam begehen
Geht die Wohnung zusammen Raum für Raum durch und haltet jeden Mangel fest.
- 2
Zählerstände notieren
Lest alle Zähler ab und tragt Nummer und Stand ein – wichtig für die Nebenkostenabrechnung.
- 3
Schlüssel zählen
Notiert die Anzahl aller übergebenen Schlüssel (Haustür, Wohnung, Briefkasten, Keller).
- 4
Unterschreiben
Beide Parteien unterschreiben; jede:r bekommt eine Kopie des Protokolls.
Tipps aus der Praxis
- →Fotos von Mängeln machen und dem Protokoll beilegen.
- →Zählerstände immer mit Datum und Zählernummer festhalten.
- →Auch kleine Mängel eintragen – was nicht im Protokoll steht, lässt sich schwer beweisen.
- →Niemals ein leeres oder unvollständiges Protokoll unterschreiben.
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PDF herunterladenHäufige Fragen
Ist ein Wohnungsübergabeprotokoll Pflicht?
Nein, es gibt keine gesetzliche Pflicht. Es ist aber sehr empfehlenswert, weil es bei Streit um Schäden oder die Kaution als Beweismittel dient.
Was gehört in ein Übergabeprotokoll?
Anschrift, Datum, Zählerstände, Anzahl der Schlüssel, der Zustand jedes Raums inklusive vorhandener Mängel sowie die Unterschriften beider Parteien.
Wer bekommt das Protokoll?
Beide Seiten – Mieter und Vermieter – erhalten je ein unterschriebenes Exemplar. Bewahre deins bis zur vollständigen Kautionsrückzahlung auf.
Was tun, wenn der Vermieter kein Protokoll machen will?
Dokumentiere den Zustand trotzdem selbst mit Fotos und Zeugen. Das schützt dich, falls später unberechtigte Forderungen kommen.